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Peter Orth

Professor für Lateinische Philologie des Mittelalters
Professor for Medieval Latin Philology

Universität zu Köln
Institut für Altertumskunde
Mittellateinische Abteilung
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Büro / Office: Philosophikum, 5.117

Phone +49-(0)221-470-2702 (Sekretariat / secretary’s office -2520)
E-mail: porth(at)uni-koeln.de

Sprechstunde: s. Homepage des Instituts

Wichtigste Forschungsschwerpunkte / Main research topics

  • lateinische Dichtung im Früh- und Hochmittelalter / Medieval Latin poetry of the Early and High Middle Ages
  • lateinische Epistolographie im Hochmittelalter, besonders Hildebert von Lavardin / Latin epistolography in the High Middle Ages, especially Hildebert of Lavardin
  • die Geschichte der lateinischen Prosodie und Grammatik im Mittelalter / the history of Latin prosody und grammar in the Middle Ages
  • Lateinische Paläographie und Editionstechnik / Latin palaeography and editorial technique

Aktuelle Publikationen / Recent publications

  • Die rhythmischen Martinsschriften Guiberts von Gembloux (BHL 5636 / 5637), eingeleitet, herausgegeben und kommentiert von Peter Orth (Mittellateinische Studien und Texte 50), Leiden 2017
  • Fragment einer historischen Dichtung über Kaiser Ludwig II. († 875), Mittellateinisches Jahrbuch 52, 3 (2017) S. 362-375
  • Die Wiederentdeckung der spätantiken Briefsammlungen. Beobachtungen und Funde zum Nachleben des Symmachus, des Ennodius und Cassiodors im XI. und XII. Jahrhundert, in: Thomas Deswarte, Klaus Herbers, Cornelia Scherer (Hg.), Frühmittelalterliche Briefe: Übermittlung und Überlieferung (4.-11. Jahrhundert). La lettre au haut Moyen Âge: transmission et tradition épistolaires (IVe-XIe siècles) (Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte 84), Köln u.a. 2018, S. 201-226

Ein CV und eine vollständige Publikationsliste finden Sie hier. / A CV and complete list of publications can be found here.

 

Lehrveranstaltungen im WS 2018/19 / Courses taught in the Winter term 2018/19

  • Vorlesung: Lateinische Briefe und Briefsammlungen in Spätantike und Mittelalter
  • Hauptseminar: Fürstenspiegel der Karolingerzeit
  • Übung: Lateinische Reise- und Landesbeschreibungen des 15. Jahrhunderts
  • Übung: Paläographie II: Hoch- und spätmittelalterliche Handschriften
  • Kolloquium: Mittelalterforschung in Köln

Instrumenta

Materialien zu einem Lexikon der irregulären lateinischen Prosodie

von
Peter Christian Jacobsen und Peter Orth
Erlangen 2002

Einführung
Als Hilfsmittel für die eigenen Editionsarbeiten im Bereich der metrischen Dichtung und im Zuge der Veröffentlichung im Internet auch für die Fachkollegen wurde eine umfangreiche Sammlung prosodischer Unregelmäßigkeiten in den lateinischen Dichtungen von der Antike bis zum Ende des 12. Jahrhunderts (und darüber hinaus vereinzelt auch bis ins spätere Mittelalter) angelegt, die es ermöglicht, künftig besser zwischen Kopistenfehlern, Unkenntnis und bewußt von den Autoren ausgenutzten Lizenzen zu unterscheiden, also die Regeln des Irregulären zu erkennen. Zur Konzeption und Vorgeschichte des Unternehmens vgl. Peter Christian Jacobsen, Prosodie und Metrik als Mittel der Textkritik, in: La critica del testo mediolatino, a cura di Claudio Leonardi (Biblioteca di Medioevo Latino 5, 1994) S. 147-171.
Ausgewertet wurden Editionen, Wörterbücher und spezielle Abhandlungen. Das zunächst auf Zetteln gesammelte Material wurde von Frau Sabine Walther M.A. einer ersten Revision unterzogen und die Belege chronologisch geordnet. Frau Tina Müller M.A. erfaßte die Daten elektronisch. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der alphabetische Teil, in dem auch Eigennamen berücksichtigt sind, um Überblicksartikel und einen systematischen Teil ergänzt werden.
Die Anordnung und Schreibweise der Lemmata orientiert sich an Thesaurus linguae Latinae und Georges; in den Belegstellen selbst wird die Fassung der benutzten Editionen zugrundegelegt. Abkürzungen für Autoren und Werke folgen im wesentlichen den Konventionen von Thesaurus linguae Latinae und Mittellateinischem Wörterbuch.
Das Lexikon der irregulären lateinischen Prosodie ist vorerst ein Provisorium; es bedarf noch vielfältiger Verbesserungen, Ergänzungen und der Ausarbeitung. Korrekturen und Nachträge sind daher willkommen und können als E-mail an Prof. Dr. Peter Orth, Universität zu Köln geschickt werden. Selbstverständlich erteilen wir auch gerne Auskünfte aus unseren Sammlungen.
Um die prosodischen Daten, die im pdf-Format aufbereitet sind, betrachten und ausdrucken zu können, ist ein Acrobat® Reader. (Version 5.0 oder höher) erforderlich.
Die Materialien zu einem Lexikon der irregulären lateinischen Prosodie finden Sie hier.
Erlangen, im März 2002 / Köln, im Oktober 2006
Peter Christian Jacobsen
Peter Orth

Paläographie-Online

http://www.palaeographie-online.de


Unser Wissen über Antike und Mittelalter beruht zu einem großen Teil auf handschriftlichen Quellen.
Paläographie-Online ist eine zweisemestrige Einführung in das Lesen, Übertragen (Transkribieren) und Beschreiben lateinischer Handschriften von der Antike bis in die frühe Neuzeit.
Sie richtet sich an Studierende der mediävistischen Philologien, Buchwissenschaft und historischen Wissenschaften, deren Quellen handschriftlich überliefert sind.
Schritt für Schritt werden Sie mit den Schriften, ihren Merkmalen, ihrer Entwicklung vertraut gemacht und trainieren eigenständig Ihre Lesefertigkeit. Nebenher wird Ihnen grundlegendes Wissen über das handschriftliche Buch und die Überlieferung von Texten in Antike und Mittelalter präsentiert. Unterstützt werden Sie von uns durch Musterlösungen und Tutorien.
Paläographie Online umfaßt zwei Kurse mit jeweils 13 Lerneinheiten. Thema des ersten Kurses sind Schriftentwicklung, Buch- und Urkundenwesen der Antike und des frühen Mittelalters (1.-11. Jahrhundert), der zweite Kurs ist Hoch- und Spätmittelalter gewidmet (11.-16. Jahrhundert).

Paläographie-Online wurde im Rahmen und mit finanzieller Unterstützung der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) von Prof. Dr. Peter Orth (Universität zu Köln) und Dr. Georg Vogeler (Lehrstuhl für Historische Hilfswissenschaften, LMU München / Universität Graz) entwickelt; dauerhaft betreut wird das Programm vom Data Center for the Humanities der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

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