Blended Intensive Programme (BIP)
"Intensive ENCODE: Digital Competences in Ancient Writing Cultures"
Beteiligte Fächer: Byzantinistik, griechische und lateinische Epigraphik, Papyrologie, Alte Geschichte, Mykenologie, Digital Humanities
Beteiligte Universitäten: Universität Bologna, Universität Oslo, Universität Würzburg, Universität zu Köln, Demokritos-Universität Thrakien in Komotini, Universität Leipzig, Universität Complutense Madrid, St. Kliment Ohridski-Universität Sofia, Universität Vilnius
Leitende Universität: Universität Parma
Teilnehmende Studierende insgesamt: ca. 70
Teilnehmende aus Köln: 8 (über Byzantinistik und Alte Geschichte)
Kooperation in Köln: Prof. Dr. Dorothea Rohde (Alte Geschichte)
Die Universität zu Köln beteiligte sich aktiv am Blended Intensive Programme (BIP) Intensive ENCODE: Digital Competences in Ancient Writing Cultures, das von der Universität Parma geleitet wurde. Ziel des Programms war es, Studierende und Forschende in den digitalen Kompetenzen zu schulen, die für die Analyse, Erhaltung und Vermittlung antiker Schriftzeugnisse aus Europa, Asien und Afrika erforderlich sind.
Insgesamt nahmen rund 70 Studierende aus folgenden Universitäten teil: Universität Bologna, Universität Oslo, Universität Würzburg, Universität zu Köln, Demokritos-Universität Thrakien in Komotini, Universität Leipzig, Universität Complutense Madrid, St. Kliment Ohridski-Universität Sofia und Universität Vilnius. Die Universität zu Köln war mit acht Studierenden vertreten, die alle an der einwöchigen Präsenzphase in Parma (18.–24. Mai 2025) teilnahmen.
Die Vorbereitungsphase bestand aus sechs digitalen Sitzungen mit internationalen Expert:innen:
Am 1. April hielt Franz Fischer (Università Ca’ Foscari Venezia) einen Vortrag mit dem Titel: A Gentle Introduction to Digital Scholarly Editing.
Am 7. und 14. April leitete Holger Essler (Universität Würzburg, Università Ca’ Foscari Venezia) ein praxisorientiertes Seminar über digitale Papyrologie.
Am 28. April und 5. Mai folgte ein praxisorientiertes Seminar über digitale Epigraphik, durchgeführt von Alice Bencivenni (Universität Bologna), Martina Filosa (Universität zu Köln) und Marta Fogagnolo (Universität Bologna).
Den Abschluss bildete am 12. Mai ein Vortrag von Franziska Naether (Universität Leipzig) mit dem Titel: "Tools for Digital Editions and Text Analysis in Egyptology and Papyrology“.
Die Präsenzphase an der Universität Parma bot ein intensives, interdisziplinäres Programm mit Gastvorträgen und praxisorientierten Formaten. Zu den thematischen Schwerpunkten gehörten u.a. der Einsatz von KI im Unterricht antiker und mittelalterlicher Sprachen, Datenmodellierung in den Altertumswissenschaften sowie ein zweitägiger Hands-on Workshop zur digitalen Kodierung von Linear-B-Tafeln, an dessen Durchführung auch die Universität zu Köln beteiligt war. Diese Phase bot den Studierenden die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden und in einem internationalen Umfeld weiterzuentwickeln.
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Autumn School “Accessing Byzantine Seals with New Digital Methods”
Antalya, 8–17 October 2026
Application deadline: March 31st
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